Aktuelles

24. Februar 2015

Düsseldorf, 26. Februar: Veranstaltung "Mein Ende gehört mir"

Düsseldorf:  Mein Ende gehört mir. Für das Recht auf assistierten Suizid

Wann: Do, 26. Februar, 20:00 – 22:00

Wo:  40225 Düsseldorf Jazz-Schmiede/ Himmelgeisterstr. 107g (Karte)

  • Prof. Dr. Dieter Birnbacher, Philosoph, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben, Mitglied der Ethikkommission der Bundesärztekammer
  • Elke Baezner, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben
  • Ingrid Matthäus-Maier Politikerin, Juristin, Beirätin der Giordano-Bruno-Stiftung
  • Erwin Kress Präsident des HVD-NRW, Humanistischer Verband Deutschlands
  • PD Dr. Marcus Schlemmer, Chefarzt der Palliativstation München

Moderation: Dr. Michael Schmidt-Salomon Philosoph, Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung

Eintritt: 10,-/ 7,-

(Die drei fettgedruckten Orgnisationen sind Mitglied im humanistischen Bündnis "www.mein-ende-gehoert-mir.de", zudem läd als weiteres Mitglied der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten zu der Veranstaltung ein.)

Mehr siehe dghs.de/veranstaltungen

 

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1. Dezember 2014

Dt, Ethikrat: Suizidhilfe soll erlaubt bleiben - kein Handlungsbedarf im Strafrecht

Der Deutsche Ethikrat will nach den Worten seiner Vorsitzenden Christiane Woopen keine neuen strafrechtlichen Regeln für den Suizid. „Insgesamt halten wir den Freiheitsgrundsatz, der in Deutschland mit Blick auf den Suizid gilt, für eine sehr gute Lösung: Weil der Suizid nicht strafbar ist, ist auch die Beihilfe zu einem - frei verantworteten - Suizid nicht strafbar“, sagte Woopen dem Köllner Stadtanzeiger.

  Prof. Christiane Woopen (51), Vorsitzende des Deutschen Ethikrats

Im Parlament fordern mehrere Gruppen fraktionsübergreifend ein Verbot von Organisationen, die Hilfe bei der Selbsttötung anbieten.  Außerdem gibt es den Vorschlag, Ärzten den assistierten Suizid zu erlauben, was derzeit im Standesrecht der Mediziner nicht vorgesehen ist.

Wir sehen keine gesellschaftlichen Fehlentwicklungen, die dringend einer strafrechtlichen Regulierung durch den Gesetzgeber bedürften“, betonte Woopen. Organisierte Suizidhilfe bringe zwar unnötige Gefahren mit sich. Der Staat müsse „nicht sein schärfstes Schwert, das Strafrecht, schwingen“, um Missbrauch vorzubeugen. Alternativen müssten im Detail noch geprüft werden.  „Aber in der existenziellen Ausnahmesituation, in der ein kranker Mensch seinem Leben ein Ende setzen möchte, sollte ein Arzt ihm helfend zur Seite stehen können – nicht im Rahmen einer gesetzlichen Norm, sondern der Gewissensentscheidung“, sagte Woopen. Sie appellierte an die Bundesärztekammer, diese beim assistierten Suizid künftig zu akzeptieren. Quelle und mehr:

http://www.ksta.de/politik/einschaetzung-des-ethikrats-suizid-hilfe-soll-straffrei-bleiben,15187246,29183848.html

 

17. September 2014

Beckmann, ARD, "Wer bestimmt, wie wir sterben?"

18. September aus Anlass des bevorstehenden Gesetzgebungsverfahrens zur Suizidhilfe

Wer soll Suizid-Beihilfe leisten dürfen, wer bestraft werden?

Der Bundestag wird sich im Herbst mit einer gesetzlichen Neuregelung der Sterbehilfe befassen. Schweizer Organisationen wie Dignitas und Exit melden wachsenden Zulauf – auch aus Deutschland. Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider hat jetzt in zwei sehr persönlichen Interviews bekannt, dass er entgegen seiner Überzeugung seine an Krebs erkrankte Frau unter Umständen zur Suizid-Hilfe in die Schweiz begleiten würde.

Gäste waren (von links nach rechts):

Wolfgang Kubicki (FDP Vizevorsitzender). Seit dem Schicksalsschlag seines Bruders im Koma ein "radikalre" Befürworter der Sterbehilfe.

Prof. Frank Ulrich Montgomery (Präsident der Bundesärztekammer). Der oberste Verbandschef der Mediziner spricht sich entschieden gegen ärztliche Beihilfe zum Sterben aus - aber auch gegen ein gesetzliches Verbot.

Nikolaus Schneider (Ev. Kirche Deutschlands) beschreibt seinen Weg von der absoluten Ablehnung der Suizidhilfe hin zur Akzeptanz bei seiner Frau - aus Liebe gegen das theologische Verbotsprinzip.

Dipl. Psych. Gita Neumann (Humanistischer Verband Deutschlands), lehnt jede Kriminalisierung der Suizidbeihilfe als inakzeptabel ab. Sie leistet Lebenshilfe durch Beratung, Sterbebegleitung, Verhütung von Suiziden – aber im Einzelfall auch Hilfe dazu.

Hubert Hüppe (MdB / CDU) hat bereits ein Gesetz zur Bestrafung ärztlicher Suizidhilfe entworfen, in dem strengste Verbote und eine dreijährige Gefängnisstrafe vorgesehen sind.

In der Mediathek hier:

http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/beckmann/sendung/18092014-ein-ende-in-wuerde-wer-bestimmt-wie-wir-sterben100.html


 


 



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