Fortschreitender Gehirngewebeschwund, Nachlassen der geistigen Fähigkeiten, Form der Demenz, die zu Gedächtnisstörung, Orientierungs- und Ratlosigkeit führt, später zu Affektstörungen, Inkontinenz (=unwillkürlicher Abgang von Stuhl und Harn), Nicht-Mehr-Erkennen von Angehörigen, völligem Persönlichkeitszerfall.
Kunstgerechtes „Abschneiden“ eines Körperteils an der durch die Erkrankung (z. B. Sepsis) bestimmten Stelle.
(Fachbegriff: Dyspnoe). Jede Form der Atemstörung, subjektiv die quälende Empfindung, vermehrt Atemtätigkeit leisten zu müssen (bei Lungenerkrankung, Herzschwäche, Blutarmut u. a.). Davon zu unterscheiden ist die stark herabgesetzte Ansprechbarkeit des Atemzentrums (Atemdepression) ohne dass eine flache Atmung als quälend empfunden wird bzw. ohne dass die Atemnot überhaupt bewusst wird. Insofern sind Narkotika oder auch Morphin bei Atemstörung am Lebensende (auch bei Amyotropher Lateralsklerose = Muskellähmung mit Erstickungsgefahr) das palliativmedizinische Mittel der Wahl, nicht die maschinelle Beatmung.