Fortschreitender Verlust an Gedächtnisleistungen, kognitiven, sozialen (und ggf. auch motorischen) Funktionen inkl. Sprachvermögen. Geht nach mehrjährigem Verlauf meist in völlige Pflegebedürftigkeit über. Die mit über 70 % häufigste Form ist die Alzheimer-Krankheit. Daneben kommen auch Gefäßsklerosen (Altersdemenz) und andere Gehirnschädigungen in Frage.
Dieses ist bei Schwerkranken zwar länger als das Hungergefühl vorhanden, jedoch v. a. verursacht
durch Mundtrockenheit. Zur Linderung ist deshalb im Sterben neben dem Anfeuchten der Atemluft eine fachgerechte Mundpflege sehr wichtig (z. B. Gabe von Eistückchen). Hingegen ist die Zufuhr zu großer Flüssigkeitsmengen bei Sterbenden sogar qualvoll und schädlich, weil sie zu Wasseransammlungen und Folgebeschwerden wie Atemnot u. a. führt. Die subjektiven Auswirkungen der Wasserabnahme im Körper (Dehydratation) müssen im Einzelfall abgeklärt werden. Wenn überhaupt palliativmedizinisch noch eine künstliche Flüssigkeitszufuhr am Lebensende angezeigt ist, dann nur noch in eingeschränktem Maße.