29. April 2010
Pressemitteilung von RA Wolfgang Putz zur Ankündigung von Prof. Hoppe in Hörfunkdiskussion vom 28.4.
podcast swr II "Forum" von Mittwoch, 28.4.2010 hier zum Nachhören:
http://www1.swr.de/podcast/xml/swr2/forum.xml
2. April 2010
Wie weltliche Humanisten mit Leid, Schuld, Sinnstiftung v. a. in ihrer Praxis der Sterbebegleitung und interkulturellen Hospizarbeit umgehen, ist Gegenstand einer ganztägigen Veranstaltung am 24. April in Berlin. Das Eingangsreferat zu einem religionsübergreifenden Begriff von „Spiritualität“ hält Dr. theol. Erhard Weiher (Mainz). Die Teilnahme ist kostenfrei. Programm und Anmeldeformular hier
Das Thema Spiritualtät in der Hospiz- und Palliativversorgung steht auch im Zentrum der 10. Nordischen Hospiztage, 13. – 15 Mai in der Akademie Sankelmark nahe Flensburg): „Nahe sein in schwerer Zeit“. Programm und Anmeldeformular hier
http://www.welt.de/Kirchenstreit: Warum-starb-Jesus?
23. März 2010

Dr. Michael de Ridder, 63, spricht sich in seinem Buch "Wie wollen wir sterben?" für eine neue Priorietätensetzung hin zur Palliativ- und Geriatrieversorgung aus. Wenn deren Angebote in besonders gravierenden Fällen an ihre Grenzen stoßen, soll seines Erachtens auch die Möglichkeit der ärztlich assistierten Suizidhilfe nicht ausgeschlossen sein.

Das erregt Aufsehen und ist wirkungsmächtig: Wenn sich der Chefarzt einer der größten Krankenhaus-Rettungsstellen Europas mit der skandalösen Verteilungs-Ungerechtigkeit im Gesundheits- und Pflegewesen abrechnet und dabei Tabubrüche begeht.
Im SPIEGEL (gedruckte Ausgabe 21. März 2020), hier online:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,684976,00.html
Zusammenfassung mit Link auf weitere Zeitungskommentare siehe:
http://www.patientenverfuegung.de/einer-gegen-das-schweigekartell
Inzwischen (Stand 2010) ist de Ridder nicht mehr allein: Über 30 % der Ärzteschaft für Suizidbeihilfe
25. Februar 2010
Der Psychiater Peter Baumann, wegen Suizidhilfe bei Patienten in letzter Instanz zu über 2 Jahren Haft verurteilt (die er im Januar 2010 antreten sollte), ist überraschend begnadigt worden. Zugrundelagen drei unterschiedlich gelagerte Fälle, wobe der erste bereits 9 Jahre zurückliegt.
http://sc.tagesanzeiger.ch/dyn/news/zuerich/764248.html
Der 75jährige, pensionierte Baumann beschreibt hier die Begnadigung, die er einem Gesuch seiner Ehefrau zu verdanken hat, aus eigenen Sicht:
http://www.vgt.ch/news/100218-peter-baumann.htm
24. Februar 2010
Die heute von ihren Ämtern zurückgetretene Margot Käßmann galt als mutig, spirituell, wahrhaftig und etlichen auch in nicht-evangelischen Kreisen als Hoffnungsträgernin. Subjektivität hat jedoch auch eine Kehrseite: Ihre emotionale Herangehensweise gepaart mit unpräziser Begrifflichkeit und einer Argumentation, die sie selbst ab und an wieder zurechtbiegen musste, sorgten für Irritationen. Auch bei der Sterbehilfe.
So versuchte Oliver Tolmein in seinem FAZ-Blog vom 17.2.2010 - vergeblich - die Frage zu klären, ob denn die (derzeit noch "neue") Bischöfin beim Thema Suizidassistenz und Sterbehilfe einen Kurswechsel in der EKD einleiten wolle oder nicht.
Er kommt zu einem in sich widersprüchlichen Begriffsungetüm:
Käßmann sei also gegen organisierte „assistierte“ aktive Sterbehilfe „auf Verlangen ohne Einwilligung“.
Quelle: http://faz-community.faz.net/blogs/biopolitik