Aktuelle Infos

2. April 2010

Fortbildungen zu "Nah sein in schwerer Zeit" .

"Spannungsfeld Spiritualität" am 24. 4. in Berlin

Wie weltliche Humanisten mit Leid, Schuld, Sinnstiftung v. a. in ihrer Praxis der Sterbebegleitung und interkulturellen Hospizarbeit umgehen, ist Gegenstand einer ganztägigen Veranstaltung am 24. April in Berlin. Das Eingangsreferat zu einem religionsübergreifenden Begriff von „Spiritualität“ hält Dr. theol. Erhard Weiher (Mainz). Die Teilnahme ist kostenfrei. Programm und Anmeldeformular hier

Das Thema Spiritualtät in der Hospiz- und Palliativversorgung steht auch im Zentrum der 10. Nordischen Hospiztage, 13. – 15 Mai in der Akademie Sankelmark nahe Flensburg): „Nahe sein in schwerer Zeit“. Programm und Anmeldeformular hier

WIR WÜNSCHEN IHNEN FROHE OSTERN

http://www.welt.de/Kirchenstreit: Warum-starb-Jesus?

 


23. März 2010

Dr. Michael de Ridder - Berliner Chefarzt für Dialog und Patientenautonomie

Gita Neumann bei der RENAFAN Akademie

Während zahlreicher Lesungen mit Dr. Michael de Ridder (hier am 24.3. in Berlin) werden (Vorsorge-)Mappen für eine optimale Patientenverfügung ausgegeben.

Dr. Michael de Ridder, 63, spricht sich in seinem Buch "Wie wollen wir sterben?" für eine neue Priorietätensetzung hin zur Palliativ- und Geriatrieversorgung aus. Wenn deren Angebote in besonders gravierenden Fällen an ihre Grenzen stoßen, soll seines Erachtens auch die Möglichkeit der ärztlich assistierten Suizidhilfe nicht ausgeschlossen sein.

Dr. Michael de Ridder liest aus seinem Buch

Das erregt Aufsehen und ist wirkungsmächtig: Wenn sich der Chefarzt einer der größten Krankenhaus-Rettungsstellen Europas mit der skandalösen Verteilungs-Ungerechtigkeit im Gesundheits- und Pflegewesen abrechnet und dabei Tabubrüche begeht.

Im SPIEGEL (gedruckte Ausgabe 21. März 2020), hier  online:

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,684976,00.html

Das Interview auf Englisch: http://freeinternetpress.com/story.php?sid=25112

Zusammenfassung mit Link auf weitere Zeitungskommentare siehe:

http://www.patientenverfuegung.de/einer-gegen-das-schweigekartell

Bundesweite Lesertermine 

 

Inzwischen (Stand 2010) ist de Ridder nicht mehr allein: Über 30 % der Ärzteschaft für Suizidbeihilfe

 


 

25. Februar 2010

Sterbehelfer und Psychiater Peter Baumann begnadigt

Der Psychiater Peter Baumann, wegen Suizidhilfe bei Patienten in letzter Instanz zu über 2 Jahren Haft verurteilt (die er im Januar 2010 antreten sollte), ist überraschend begnadigt worden. Zugrundelagen drei  unterschiedlich gelagerte Fälle, wobe der erste bereits 9 Jahre zurückliegt.

http://sc.tagesanzeiger.ch/dyn/news/zuerich/764248.html

Der 75jährige, pensionierte Baumann beschreibt hier die Begnadigung, die er einem Gesuch seiner Ehefrau zu verdanken hat, aus eigenen Sicht:

http://www.vgt.ch/news/100218-peter-baumann.htm

 

24. Februar 2010

Bischöfin Kaessmann a. D. und Suizidhilfe – wie stand sie eigentlich dazu?

Die heute von ihren Ämtern zurückgetretene Margot Käßmann galt als mutig, spirituell, wahrhaftig und etlichen auch in nicht-evangelischen Kreisen als Hoffnungsträgernin. Subjektivität hat jedoch auch eine Kehrseite: Ihre emotionale Herangehensweise gepaart mit unpräziser Begrifflichkeit und einer Argumentation, die sie selbst ab und an wieder zurechtbiegen musste, sorgten für Irritationen. Auch bei der Sterbehilfe.

Tolmeins Klärungsversuch im FAZ-Blog

So versuchte Oliver Tolmein in seinem FAZ-Blog vom 17.2.2010 - vergeblich - die Frage zu klären, ob denn die (derzeit noch "neue") Bischöfin beim Thema Suizidassistenz und Sterbehilfe einen Kurswechsel in der EKD einleiten wolle oder nicht. 

Er kommt zu einem in sich widersprüchlichen Begriffsungetüm: 

Käßmann sei also gegen organisierte „assistierte“ aktive Sterbehilfe „auf Verlangen ohne Einwilligung“.

Quelle: http://faz-community.faz.net/blogs/biopolitik