Aktuelles

24. April 2016

HVD Patientenverfügungsberater jetzt auch in Niedersachsen

Humanisten bauen Patientenverfügungsberatung in der Fläche aus

Bisher gibt es Beratungsangebote zu Patientenverfügungen des Humanistischen Verbandes fast nur in einigen Großstädten. Doch sehen nun einige Landesverbände einen Ausbau auch in der Fläche vor. 20 frisch ausgebildete Berter/innen zur Standard-Patientenverfügung haben in Niedersachsen ihren Dienst aufgenommen, wie z. B. bei den Humanisten im Regionalverband Weser-Ems und Raum Hannover. Das neue Angebot ergänzt die traditionellen humanistischen Angebote zu weltlichen Trauerfeiern und der Jugendfeier (einer Alternative zur Konfirmation).

 

Vorstandsmitglieder der Oldenburger Humanisten v.l.: Angelika Salzburg-Reige, Peter Blohm, Kathleen Renken (Foto: Lutz Renken)

Kontaktadressen:

Anfragen derzeit zentral angenommen und dann an die nächstgelegenen Berater verteilt über: http://www.hvd-niedersachsen.de/patientenverfuegung.html

Landesgeschäftsstelle Hannover
Otto-Brenner-Str. 20–22, 30159 Hannover, Telefon: 0511 167 691 60, Mail: zentrale@humanisten.de

Humanistisches Zentrum Weser-Ems, Donnerschweer Straße 58, 26123 Oldenburg, Telefon: 0441 998 613 91, Mail: weser-ems@humanisten.de

Weiter Kontakte...

 

 

 

 

14. April 2016

Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende - Stellungnahme zu Folgen des § 217 StGB

Dem im März 2014 gegrüdneten Bündnis für Selbstbestimmung bis zum Lebensende gehören 8 weltlich-humanistsche Organisationen an (s.u.).

 Pressekonferenz zur Bildung des Bündnisses 2014: Elke Baezner (DGHS), Uwe-Christian Arnold (GBS), Ingrid Mattäus-Maier, Gita Neumann (HVD), Johann-Albrecht Haupt (HU) (v.l.n.r.)

Aus einer am 13. März veröffentlichten Stellungnahme des Bündnisses: Die Vertreter der Organisationen fürchten, dass in Deutschland gegebenen Informationen über die Suizidhilfe in der Schweiz als Werbung gedeutet und als „geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung“ gemäß § 217 StGB strafrechtlich verfolgt werden könnten.Der Gang zum Verfassungsgericht sei dringend nötig und es sei nicht abzuschätzen, wieweit die Rechtsprechung in konkreten Fällen dem kurzen Wortlaut des Strafgesetzes oder den in der Gesetzesbegründung dargelegten Zwecken folgen wird. Die dem Bündnis angehörenden Organisationen wollen aber in ihrer Beratungstätigkeit nicht darauf verzichten, neben den in Deutschland legal verfügbaren Optionen für ein selbstbestimmtes Lebensende auch auf die im Ausland bestehenden Hilfsmöglichkeiten hinzuweisen. Vertreter von in der Schweiz auch für Ausländer tätigen Sterbehilfe-Organisationen haben jüngst öffentlich erklärt, dass sie "keinen Fuß auf deutsches Gebiet mehr setzen werden". 

Siehe auch: Polizeiliches Dilemma bei Suizidhilfe-Ermittlungen

Das Bündnis besteht aus:
  • Bund für Geistesfreiheit (bfg) Bayern,
  • Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften e. V. (DFW)
  • Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben e. V. (DGHS)
  • Giordano Bruno Stiftung (gbs)
  • Humanistische Union (HU),
  • Humanistischer Verband Deutschlands (HVD)
  • Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten e. V. (IBKA)
  • Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO)

 

 

 

 

 

11. Februar 2016

Sterbefasten - freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit

Tana Herzberg ist 83 Jahre alt, als sie beschließt: Ich will nicht mehr. Also hört sie auf zu essen und zu trinken, begleitet von einem Arzt und ihren Nichten. Am achten Tag stirbt sie mit einem Lächeln

Quelle:

http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/sterbefasten-statt-sterbehilfe-am-achten-tag-war-sie-tot-und-laechelte/12912406.html

Nachruf hier

 

 

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