Glossar

Medizinische und rechtliche Begriffsbestimmungen

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Alzheimer Erkrankung

Fortschreitender Gehirngewebeschwund, Nachlassen der geistigen Fähigkeiten, Form der Demenz, die zu Gedächtnisstörung, Orientierungs- und Ratlosigkeit führt, später zu Affektstörungen, Inkontinenz (=unwillkürlicher Abgang von Stuhl und Harn), Nicht-Mehr-Erkennen von Angehörigen, Persönlichkeitszerfall. Im »Endstadium« ist auch eine natürliche Nahrungsaufnahme i. d. R. nicht mehr möglich.

Amputation

Kunstgerechtes "Abtrennen" eines Körperteils an der durch die Erkrankung (z. B. Sepsis) bestimmten Stelle. Oft sind bei Altersdiabetes ("Zucker") Wundinfektionen oder Durchblutungsstörungen Anlass für eine Fuß- oder auch Beinamputation.

Antibiotika

Medikamente, welche die Vermehrung von Bakterien hemmen bzw. diese abtöten (z. B. Penicillin).

Atemnot

(Fachbegriff: Dyspnoe) Atemstörung, subjektiv die quälende Empfindung, vermehrt Atemtätigkeit leisten zu müssen (bei Lungenerkrankung, Herzschwäche, Blutarmut u. a.). Davon zu unterscheiden ist die medikamentös unterdrückte Ansprechbarkeit des Atemzentrums (Atemdepression), damit eine flache Atmung gar nicht als belastend empfunden wird: Wird erzielt durch schnell wirkendes Morphin (bzw. morphinähnliche Medikamente) ggf. zusammen mit Beruhigungsmitteln oder Narkotika. Kann zwar zur »indirekten« Sterbehilfe führen, ist aber bei Atemstörung am Lebensende (auch bei Amyotropher Lateralsklerose = Muskellähmung mit Erstickungsgefahr) das palliativmedizinische Mittel der Wahl, nicht die maschinelle bzw. künstliche Beatmung.

Aufenthaltsbestimmungsrecht

Über die Wahl des Ortes (zu Hause, Pflegeheim, Krankenhaus) bestimmen zu können, an dem sich eine Person aufhalten soll (ggf. als Wohnsitz).

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