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Aktuelle Newsletter-Beiträge

Leidvolle Übertherapie: Tägliche Realität auf Intensivstationen
von

Intensivmedizinische Maßnahmen breiten sich rasant aus und werden zunehmend auf Patient_innengruppen ausgeweitet,  die davon nicht mehr profitieren. Abrechnungsoptimierte Beatmung ist an der Tagesordnung. Mittlerweile sind 75 % der Intensivpatient_innen im Rentenalter. In jedem vierten Intensivbett liegt ein unheilbar Krebsbetroffener. Auch die Zahl der in der Häuslichkeit intensivmedizinisch beha...

Bundesverfassungsgericht schränkt Fixierung bei Zwangsbehandlung ein
von

Das Bundesverfassungsgericht hat die Bedingungen für eine erlaubte Fixierung vor allem von psychisch Kranken verschärft. Nunmehr soll bundesweit eine Fesselung sämtlicher Gliedmaßen ans Bett von absehbar mehr als einer halben Stunde vermieden werden beziehungsweise einer richterlichen Genehmigung bedürfen. Die beiden Beschwerdeführer Auch außerhalb der Psychiatrie werden verwirrte Krankhauspatient...

Warnung vor immer mehr stationären Hospizen
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Während die allgemeine Palliativversorgung zunehmend als ungenügend gilt, wird jetzt der Ausbau des Sondermodells „Stationäres Hospiz“ erstmalig in Frage gestellt. Dabei hatte der Humanistische Verband Deutschlands schon 2015 in einer vom Bundesgesundheitsausschuss erbetenen Stellungnahme vor einer Hospiz-Idealisierung gewarnt. Nach Auffassung des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Staats...

Für Organentnahme soll der fehlende Widerspruch reichen
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Ein „Ja“-Kreuz auf einem Spenderausweis mit Unterschrift genügt, damit nach „Feststellung meines Todes“ Organe entnommen werden können. Doch alle Werbekampagnen reichten nicht. Nun soll es eine Widerspruchslösung richten. Was die freiwillige Bereitschaft zur Spende von Herz, Lunge oder Niere angeht, liegt Deutschland im internationalen Vergleich weit hinten. Die unlängst veröffentlichten Organspen...

Wahrscheinlich ziemlich sicher im hoffnungslosen Koma
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„Wenn ein Aufwachen aus dem Koma nicht mehr zu erwarten ist, sollen lebenserhaltende Maßnahmen beendet werden.“ So ähnlich steht es in vielen Patientenverfügungen. Aber wie groß darf und kann diese Wahrscheinlichkeit sein? Und was bleibt für den Einzelnen lebenswert? Sie waren etwa gleich alt und beide sehr prominent. Beide fielen nach einem Skiunfall ins Koma. […]

Untaugliche Patientenverfügungen – und welche wirksam sind
von

In Medien wird seit Langem darüber berichtet: Etwa neun von zehn Patientenverfügungen sind in späteren Fällen nicht hinreichend wirksam. Genutzt hat alles bisher nichts. Neuerdings wird wieder Präzisionsbedarf angemahnt. Übersicht über Weckrufe zur Überprüfung Die medizinische Hochschule Hannover gibt im August 2018 bekannt, in einer Studie Patientenverfügungen überprüfen zu lassen, die Menschen m...

Ärzte als Suizidhelfer – geht da noch was?
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Im Juni diskutierten in Berlin zwei Ärzte und ein Vertreter von SterbehilfeDeutschland über Strafandrohungen bei der Suizidhilfe und noch verbleibende Hilfsmöglichkeiten. Der Deutschlandfunk präsentiert einen Podcast mit einigen Wortbeiträgen der Ärzte. Die Gesprächsrunde zum Thema „Selbstbestimmt aus dem Leben gehen – Ärzte für Suizidhilfe“ fand am 14. Juni im Salon-Format der Humanismus Stiftung...

Spahn verweigert Suizidwilligen letzte Chance – Rechtsbruch mit falscher Darstellung
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Laut Medienberichten verstößt Minister Jens Spahn gegen ein Urteil, indem er mit Schreiben vom 29. Juni einer Bundesbehörde staatliche Sterbehilfe verbietet, welche das Bundesverwaltungsgericht angeblich angeordnet hätte. Letzteres ist falsch.  Im März 2017 hatte das Leipziger Bundesverwaltungsgericht ein aufsehenerregendes Urteil gefällt – gegen das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprod...

Mythos Hippokratischer Eid, der nie geschworen wurde
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Bis heute hält sich der Mythos vom Hippokratischen Eid, obwohl er – wahrscheinlich selbst in der Antike – nie geschworen wurde. Seit siebzig Jahren ist das Genfer Gelöbnis die grundlegende Ethikordnung  für die  Ärzeschaft, die sich jedoch längst eher an Renditevorgaben orientieren muss. Viele Menschen glauben heute immer noch, dass ihr_e Ärzt_in mit Beginn der […]

Notfallpass: Papiermodell besser als digitale Lösung
von

Der bereits seit über 25 Jahren bewährte Notfallpass des Humanistischen Verbandes erfährt als Papierversion eine Renaissance. Alternative Aufkleber mit einem sogenannten Notfall-QR, die auf eine elektronisch hinterlegte Patientenverfügung verweisen, scheinen wieder aus der Mode. Es wird heute zwar nicht mehr vertreten und ist Jahrzehnte her, aber früher wurde behauptet, dass die Sicherung des Pati...