Patientenverfügung, Humanes Sterben, Betreuung oder Vollmacht – für jeden ab 18

Das Team der gemein­nützigen Bundes­zentral­stelle Patientenverfügung, gegründet 1993 im HVD, heißt Sie herzlich willkommen. Viele Mediziner/-innen - wie etwa die Hausärztin Dr. Rita Koch s.o.  - empfehlen, sich hier eine Patientenverfügung (was ist das) abfassen zu lassen. Zum "Betreuungsfall" zu werden heißt, sich um eigene Belange nicht mehr selbst kümmern zu können - dauerhaft z. B. durch eine Alzheimer Erkrankung oder vielleicht auch nur vor­über­gehend nach einem Sportunfall. Dies betrifft jeden ab 18 Jahren.

Ausfüllen und Erstellen-Lassen einer STANDARD-Patientenverfügung ist hier online möglich. 

Optimal sind jedoch Abwägungen zur verbleibenden Lebensqualität und Unterscheidungen zwischen Akut- und Dauerzuständen. Dazu benötigen Sie fachkundige Hilfe bei der individuellen Abfassung. Unsere Mitarbeiter/innen erledigen dies für Sie kompetent, einfühlsam und sorgfältig.

Unser OPTIMAL-Modell ist von noch höherer Qualität und Wirksamkeit als unser STANDARD-Modell. Es wird deshalb als "erste Wahl" empfohlen (siehe unten, Seitenmitte).

Mediziner warnen hingegen vor Pauschalvordrucken unzähliger Anbieter und vor "Allerwelts-Schriftstücken" von Notaren. Denn diese würden meist lediglich eine Scheinsicherheit bieten - wie Studien sowol in  Pflegeheimen als auch auf Intensivstationen belegt haben. Es geht später nämlich meist um komplexe medizinische Entscheidungssituationen (wie etwa zum Ausmaß von Gehirnschädigungen, zur Schwere des Leidens und Aussicht auf Besserung).

Unsere Kompetenz und Praxiserfahrung – Ihre Sicherheit

Gita Neumann, Leiterin des Bereichs Patientenverfügung des Humanistischen Verbandes

Als Beauftragte des Humanistischen Verbandes hat Gita Neumann – siehe Foto – in einem Gremium des Bundesministerium der Justiz vorbereitend am Patienten­verfügungs-Gesetz mitgewirkt. Die Leitung hatte Bundesrichter a. D. Klaus Kutzer (siehe Foto mit seiner Empfehlung unten).

Wir stellen kostenfreie Formulare als Download zur Verfügung (siehe am Ende dieser Seite). Zum anderen fertigen wir eine unterschriftsreife Patientenverfügung - in doppelter Ausführung - für Sie an. Eine damit verbundene Bearbeitungs­gebühr ist erst zu entrichten, nachdem Sie Ihre Patientenverfügung per Post erhalten haben (inklusive Vollmachten). Dabei können Sie wählen zwischen zwei Modellen ("STANDARD" oder "OPTIMAL").  

 

Vergleich zweier Modelle zur Patientenverfügung (PV):

O P T I M A L

  • ERSTE WAHL: Eine OPTIMALE Patienten­verfügung (OPV) ist besonders aussagekräftig und deshalb in der klinischen Praxis bewährt. Dazu wird ein in Papierform auszufüllender OPV-Fragebogen ausgewertet. Telefonische und/oder persönliche Beratungs­gespräche sind inbegriffen, die reguläre Gebühr beträgt (alles inkl.) 120 Euro. Dieses "Optimal-Modell" ist in der Reichweite unbeschränkt und gilt prinzipiell für alle Situationen von Einwilligungs­unfähigkeit – so wie es das PV-Gesetz von 2009 als Möglichkeit vorsieht. Grundlage sind die von Ihnen erfragten persönlichen Vorstellungen über Lebens­qualität und humanes Sterben sowie mögliche Abwägungen und Differenzierungen. Es gibt dazu eine Option "Je nach Situation" (z.B. je nach Besserungs­aussicht oder Schweregrad des Leidens). Es ist ebenso möglich, einzelne Behandlungen absolut abzulehnen (Option "Nein ...") oder einzufordern (Option "Ja ..."). Beratung zum Ausfüllen des OPV-Fragebogens auch telefonisch.

 

Klaus Kutzer

Bundessrichter a.D. Klaus Kutzer - siehe Foto - begrüßt die Weiterentwicklung der Textbausteine des Bundesjustizministeriums im  STANDARD-PV-Modell und "die neueren leicht verständlichen und überzeugenden Ausarbeitungen" der Bundeszentralstelle PV (in einem Brief an diese vom Oktober 2013).

oder

S T A N D A R D

  • ZWEITBESTE WAHL: Eine STANDARD-Patientenverfügung ist (bei möglicher Ermäßigung) zu einer regulären Gebühr von nur 24 € hier direkt online ausfüllbar und bestellbar. Dabei sind Text­bausteine zugrundegelegt, die eine AG unter Leitung von Bundesrichter a.D. Klaus Kutzer (siehe Foto) 2004 für das Bundesjustizministerium erarbeitet hatte (im Konsens mit Kirchen, Hospizbewegung und Palliativmedizin). Das Modell wurde zwar inzwischen etwas erweitert, es beschränkt sich jedoch weiterhin im Wesentlichen auf Standard-Situationen wie Sterbeprozess  und "aussichts­losen" Verlust der Bewusstseinsfähigkeit. Nicht enthalten sind hier konkrete Abwägungen "je nach Situation" (z. B. Schweregrad des Leidens oder der Pflegebedürftigkeit), auch fehlen persönliche Wert­vor­stellungen zu Lebensqualität und Sterbehilfe. Diese müssten im STANDARD-Modell von Ihnen selbst auf einem Zusatzblatt ergänzt werden (anders als im o. g. OPTIMAL-Modell, wo sie bei der professionellen Erstellung Ihrer PV bereits inbegriffen sind).

 
 
Wir senden Ihnen gern per Post erwünschte PV-Materialien zu (Mappe für ein OPTIMAL-Modell und/oder Kompaktbroschüre mit STANDARD-Modell), jeweils mit Vollmachten. Verwenden Sie bitte nur dieses Bestellformular.  Eine Zusendung an Vorsorge-Interessenten ist sonst leider nicht möglich.
 

Kostenlos für alle: (Ankreuz-)Formulare

Das Herunterladen von Vorsorge-Vollmachten und anderen Formularen ist hier kostenlos,  wie das Ankreuzformular einer einfachen Standard-PV (= "drittbeste Wahl" einer PV). 

Eine Übersicht auch mit Angeboten weiterer Anbieter finden Sie hier in der Vergleichstabelle mit drei Grundmodellen. 

 


Unterm Strich

Als gemeinnützige Einrichtung sind wir nicht gewinnorientiert, müssen aber personalintensive Leistungen für hochqualifizierte, festangestellte Mitarbeiter/innen selbstverständlich refinanzieren (zudem sind Sachkosten inkl. Porto in der genannten Bearbeitungsgebühr inbegriffen).

Unsere Bundeszentralstelle PV ist die Nr. 1 bei individuell abgefassten Patientenverfügungen und gehört zusammen mit engagierten Expert/­innen zu den Vorreitern der Patientenautonomie. Unserer Beratung beruht auf sozial-ethischem Engagement und über 20jährigem Praxiswissen.

Uns unterstützen bundesweit renommierte Experten wie Dr. med. Michael de Ridder oder Patienten-Rechts­anwalt Wolfgang Putz.

Wir informieren und beraten Sie gern, damit auch Sie davon profitieren können.