23. März 2010

Dr. Michael de Ridder - Berliner Chefarzt für Dialog und Patientenautonomie

Gita Neumann bei der RENAFAN Akademie

Während zahlreicher Lesungen mit Dr. Michael de Ridder (hier am 24.3. in Berlin) werden (Vorsorge-)Mappen für eine optimale Patientenverfügung ausgegeben.

Dr. Michael de Ridder, 63, spricht sich in seinem Buch "Wie wollen wir sterben?" für eine neue Priorietätensetzung hin zur Palliativ- und Geriatrieversorgung aus.

Dr. Michael de Ridder liest aus seinem Buch

Wenn deren Angebote in besonders gravierenden Fällen an ihre Grenzen stoßen, soll seines Erachtens auch die Möglichkeit der ärztlich assistierten Suizidhilfe nicht ausgeschlossen sein. Das erregt Aufsehen und ist wirkungsmächtig: Wenn sich der Chefarzt einer der größten Krankenhaus-Rettungsstellen Europas mit der skandalösen Verteilungs-Ungerechtigkeit im Gesundheits- und Pflegewesen abrechnet und dabei Tabubrüche begeht.

Im SPIEGEL (gedruckte Ausgabe 21. März 2020), hier  online:

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,684976,00.html

Das Interview auf Englisch: http://freeinternetpress.com/story.php?sid=25112
De Ridder: Sterben-Dürfen

Zusammenfassung mit Link auf weitere Zeitungskommentare siehe:

http://www.patientenverfuegung.de/einer-gegen-das-schweigekartell

Bundesweite Lesertermine 

 

Inzwischen (Stand 2010) ist de Ridder nicht mehr allein: Über 30 % der Ärzteschaft für Suizidbeihilfe