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DIW-Studie: Jeder 10. hat PV, 50 % wollen dies (je nach Alter, Einkommen u.a.)

10. November 2008

Pressemitteilung des DIW Berlin vom 21.12.2007

Jeder Zehnte hat über den Verlauf seines Sterbens mitbestimmt nur 50 % wollen dies überhaupt, vor allem wenn sie bereits einschlägige Erfahrungen gemacht haben

“ Die Ärzte wollen Leben retten. Aber will der Patient um jeden Preis weiterleben? Täglich sind Ärzte mit der Frage konfrontiert, ob es im Sinne des Patienten ist, die Behandlung fortzusetzen. Aber nur etwa 10 Prozent der Bevölkerung hat für diesen Fall eine Patientenverfügung hinterlegt. Gut die Hälfte aller Befragten (52 Prozent) schließt das auch für die Zukunft aus. Am häufigsten lehnen es junge Menschen ab, sich in dieser Form mit der Vorstellung des eigenen Sterbens zu beschäftigen insbesondere dann, wenn sie sich gesund fühlen aber zugleich wenig gesundheitsbewusst leben.

Zu diesen Ergebnissen kommen die beiden DIW-Forscher Frieder R. Lang und Gert G. Wagner in einer jetzt veröffentlichten Studie „Patientenverfügungen in Deutschland: Empirische Evidenz der Jahre 2005 -2007“ (SOEPpaper Nr. 71) Die Bereitschaft, eine Patientenverfügung zu hinterlassen, ist allerdings stark vom eigenen Erleben abhängig

Quelle und weiter: www.diw.de/pressemitteilung vom 21.12.2007

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