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Dr. de Ridder ist nicht allein – über 30 % der Ärzte können sich Suizidbeihilfe vorstellen

21. Juli 2010

Worum es geht – die Allensbach-Studie

 

Alfred Simon: Ergebnisse der Allensbach-Studie im Einzelnen

Die Welt: Mehr als ein Drittel der Ärzte würde beim Suizid helfen

Ärzteblatt: Berliner Arzt de Ridder für Sterbehilfe in Extremfällen

Prof. Dr. G.-D. Borasio:

„Das andere Extrem stellt die traurige Geschichte eines Hirntumor-Patienten dar, der zwar durch seine Erkrankung schon weitgehend gelähmt war, aber geistig noch so fit, dass er seinem Arzt gegenüber den Wunsch nach Lebensverkürzung äußern konnte. Das hätte er lieber nicht getan, denn der Arzt wies ihn umgehend wegen Selbstgefährdung gegen seinen Willen in die Psychiatrie ein, wo der schwerstkranke Mann dann die letzten zwei Wochen seines Lebens auf der geschlossenen Station verbringen musste, ehe er dort starb.“  Quelle: sueddeutsche.de/texte


Prof. Eckard Nagel contra de Ridder: „Ein zentrales Ziel der Palliativmedizin ist der Versuch, Sterbende in eine Situation zu bringen, in der sie sich in Würde dem Tod nähern, sich auf ihn vorbereiten und ihn, wenn möglich, aktiv erleben können.“ Siehe www.zeit.de/2010/31/Replik-Sterbehilfe

 

Interview mit Bundesärztekammerpräsident Prof. Hoppe im Spiegel: Wer helfen will, der kann das tun

Doch bleibt Hoppe im Grunde bei seinem bekannten Kurs, sich je nach Publikum mal so und mal so zu äußern. Siehe:

Bundesärztekammerpräsident Hoppe:

Verständnis für Suizidbeihilfe – mit Berufsethos vereinbar

Bundesärztekammerpräsident Hoppe:

kein Verständnis für Suzidbeihilfe – mit Berufsethos nicht vereinbar

 

 

Kommentare

zur Allensbach-Studie der Bundesärztekammer (BÄK):

 

Der DGHS (Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben) hier

Des Merkur: Suizid-Assistenten in Weiß

Palliativmediziner empört über ärztliche Kollegen

Palliativ-Stiftung: Palliativversorgung statt Tötung auf Verlangen

Die Welt (M. Kamann): Ausweg am Lebensende 

Kritisch gelesen:

 Aus „Volksentscheid“ der Bildzeitung:

„Wenn unheilbar Kranke darum bitten, soll aktive Sterbehilfe erlaubt sein!

Das fordern 86%, nur 14% sind dagegen.“

Dabei werden die Bildzeitungsleser/innen beim Hinweis auf „aktive Sterbehilfe“ irregeleitet.

Auch die Ergebnisse zu anderen Themen sind höchst bedenklich.

 

 

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