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FDP-Kongress zur (aktiven) Sterbe- und Freitodhilfe am 13. Juni in Berlin

10. November 2008

“Für Sterbehilfe” so titelt der Berliner Kurier am 14.06.:
“Berlin Die FDP will das Verbot der Sterbehilfe lockern. Es soll aber nur in extremen Fällen “straffrei bleiben”, die von “ungeheurem menschlichen Leid” geprägt sind.”


Die FDP-Bundestagsfraktion lädt ein zum Kongress:

“Zwischen Selbstbestimmung und Lebensschutz” zu Fragen der Sterbehilfe
Montag, 13. Juni 2005, von 11 18:30 Uhr (Eintritt frei)

Aus dem Text des Einladungsschreibens von Dr. Wolfgang Gerhardt und Michael Kauch (beide MdB/FDP):

” Derzeit steht der Rechtsrahmen für Patientenverfügungen und damit verbunden der passiven Sterbehilfe im Fokus der politischen Diskussion. Doch die gesellschaftliche Debatte geht darüber hinaus. So sind Regelungen der aktiven Sterbehilfe in den Niederlanden und in Belgien oder des assistierten Suizids in der Schweiz oder im US-Bundesstaat Oregon Gegenstand von Gesprächen und Auseinandersetzungen.

Wir laden Sie hierzu herzlich ein Am Montag, 13. Juni 2005, von 11:00 bis 18:30 Uhr, im Paul-Löbe-Haus (Eingang West), Raum E.800, KonradAdenauer-Str. 1, 10117 Berlin.

Ziel der Veranstaltung ist es, ein Forum für eine sachliche Diskussion dieses hoch emotionalisierten Themas zu bieten und gerade auch kontroverse Meinungen zu Wort kommen zu lassen. Zugesagt haben Fachleute aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und den USA. Das Problem der Patientenverfügungen ist bei unserem Kongress weitgehend ausgeklammert, da wir uns auf die Situation einwilligungsfähige Menschen konzentrieren wollen.


Das Programm:

Impulsreferate werden gehalten von: Michael Kauch (FDP-Obmann in der Enquête-Kommission “Ethik und Recht der modernen Medizin”), Prof. Dr. E. Schmidt-Jortzig (Bundesjustizminister a. D.), Prof. Dr. Reinhard Merkel (Universität Hamburg; zum Thema: “Sterbehilfe im internationalen Vergleich”).

Daneben gibt es drei Foren:

Forum I:
“Möglichkeiten und Grenzen der Palliativmedizin / Indirekte Sterbehilfe”
u. a. mit: Prof. Dr. Chr. Müller-Busch (Palliativmediziner, Berlin) und Dr. Meinolfus Strätling (Universitätsklinikum Lübeck)
Forum II:
“Assistierter Suizid Darstellung der Situation in der Schweiz und in Oregon/USA”
(u. a. mit Ludwig A. Minelli, Verein “Dignitas”, Zürich), Moderation: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, MdB (ebenfalls Bundesjustizminsterin a. D.)
Forum III:
“Aktive Sterbehilfe Darstellung der Situation in den Niederlanden”
(mit Niederländischen Vertretern Hierfür steht Übersetzungsservice zur Verfügung)

Eine kontrovers besetzte Podiumsdiskussion zum Thema “Verschiedene Formen der Sterbehilfe gibt es rechtlichen Handlungsbedarf ? rundet den Kongress ab. Einen Ausblick auf die weitere gesellschaftliche Diskussion und Entwicklung gibt schließlich Herbert Mertin, Justizminister des Landes Rheinland-Pfalz. 18:30 Ende des Kongresses

Von 12:45 13:15 ist eine Mittagspause mit Imbiss vorgesehen. Der Eintritt ist frei.
Es stehen nur begrenzte Teilnehmerplätze zur Verfügung. Der Veranstaltungsort gehört zu den Räumlichkeiten des Deutschen Bundestags. Aus Sicherheitsgründen ist deshalb vorab die Angabe des Geburtsdatums erforderlich. Eine Voranmeldung bitte bis 6. Juni 2005 senden an: Fax 030 22756360.

Faxantwort-Vordrucke für die Kongressanmeldung können auch unter 030 613904-11 angefordert werden.
Oder über: Büro Michael Kauch (FDP)


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