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Ja- und Nein-Kommunikation mit Patienten im wachkomaähnlichen Zustand?

7. Februar 2010

” … Diese neue Methode ermögliche es den Forschern die Gehirnaktivitäten eines Patienten in Echtzeit zu sehen. Von den 54 untersuchten Patienten aus Belgien und Großbritannien konnten fünf ihre Hirnaktivität auf Befehl der Ärzte beeinflussen, Forscher konnten so ihre Hirnaktivitäten live auf einem Monitor sehen.  ….
Eine Ausnahme, so die Ärzte, ist der heute 29-jährige Belgier. 2003 erlitt er schwere Kopf- und Hirnverletzungen, aufgrund eines Verkehrsunfalls und kann seitdem weder sprechen, noch sich bewegen. Er konnte als einziger auf private Fragen antworten. Ihm wurde vor der Untersuchung gesagt, dass die Vorstellung eines Tennisspiels die Antwort Ja, und die Vorstellung eines langsamen Spaziergangs durch die Straßen die Antwort Nein bedeuten würde. Und tatsächlich konnten die Forscher entweder eine Aktivität im motorischen (für Ja) oder im räumlichen (für Nein) Teil des Gehirns feststellen. Fünf von sechs Fragen hat der Belgier richtig beantwortet. Ohne diesen Hirnscanner wäre die Kommunikation mit dem Patienten jedoch nicht möglich gewesen, denn an seinem Bett konnte keine Kontaktaufnahme hergestellt werden, so die Ärzte…. “

Ausführlich siehe: www.berlinerumschau.com

Laut Radio Vatikan müsse wegen dieser Ergebnisse die Frage der Sterbehilfe neu aufgerollt werden, siehe:

http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=355328

 


Siehe auch früheren Beitrag in Süddeutscher Zeitung: Flackern im Mandelkern: Gefühlsreaktionen im  Koma?

 

 

 

 

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