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Kauch (FDP): Bundestags-Ethikkommission verhindert sie störende Debatten

10. November 2008

Pressemitteilung vom 29.11.2004

KAUCH: Ethik-Enquête-Kommission kneift vor Anhörung zur Sterbehilfe BERLIN. Zur heutigen Abstimmung der Enquête-Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“ über die weitere Beratung des Themas „Sterbehilfe“ erklärt der Obmann der FDP-Bundestagsfraktion in der Kommission, MICHAEL KAUCH:

Die Enquête-Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“ hat heute entschieden, zwar einen Bericht zum Thema Sterbehilfe zu erarbeiten, aber zugleich den Antrag der FDP abgelehnt, eine Anhörung dazu zu beschließen. Die Kommission kneift damit vor einem kontroversen Expertenstreit über ärztlich assistierten Suizid, indirekte und aktive Sterbehilfe. Es wird immer deutlicher, dass es der Mehrheit der Kommission nicht darum geht, ihrem Auftrag entsprechend ethische Fragen offen zu untersuchen. Vielmehr sollen bestehende Haltungen durchgedrückt werden ohne störende Debatten mit externen Experten. Die FDP wird daher im ersten Halbjahr 2005 eine Fraktionsanhörung zum Themenkomplex Sterbehilfe durchführen. Es ist erforderlich, eine gesellschaftliche Debatte über die einzelnen, zu differenzierenden Fragestellungen zu führen.

Susanne Bühler, Telefon: 030 227-52388, pressestelle@fdp-bundestag.de

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