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Kostenlos: Fortbildung künstl. Ernährung/ Flüssigkeitsgabe, 15.12., Frankf. /M

10. November 2008

Einladung zur interdisziplinären Fortbildungsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte, Pflegende, BetreuerInnen und Interessierte

Künstliche Ernährung und Flüssigkeitsgabe
Aktuelle medizinische, ethische und rechtliche Fragen

Donnerstag, den 15. Dezember 2005, 14:0019:00 Uhr
Ort: Aula, Markus-Krankenhaus, Wilhelm-Epstein-Str. 2, Frankfurt/M.

[14:00 Uhr] I. Begrüßung und Einführung: Prof. Dr. med. Markus Sold, Institut für Anästhesiologie und op. Intensivmedizin, Markus-Krankenhaus
Dr. Kurt Schmidt, Zentrum für Ethik in der Medizin am Markus-Krankenhaus, Frankfurt/M.

II. Essen und Trinken im Märchen zum kulturellen Wert eines existentiellen Bedürfnisses
Prof. Dr. Hans-Jörg Uther, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Arbeitsstelle „Enzyklopädie des Märchens“

III. Enterale Ernährung und Sozialmedizin: Aktuelle Fragen zur Umsetzung der neuen Arzneimittelrichtlinie vom 25. August 2005
Dr. med. Christoph Kreck, Medizinischer Dienst der Krankenversicherung in Hessen, Hauptverwaltung, Oberursel/Ts.

[15:45 Uhr] IV. Die PEG-Sonde im hohen Lebensalter: Wann ist sie sinnvoll?
PD Dr. med. Rupert Püllen, Medizinisch-Geriatrische Kliniken der Frankfurter Diakonie-Kliniken, Markus-Krankenhaus/ Diakonissen-Krankenhaus, Frankfurt/M.
Dr. med. Patricia Groß, Klinik für Geriatrie, Ev. Krankenhaus Elisabethenstift, Darmstadt

[17:00 Uhr] V. “ nicht verhungern und verdursten lassen „? Zur Begrenzung der künstlichen Ernährung und Flüssigkeitsgabe bei sterbenden PatientInnen (und das Gespräch darüber mit den Angehörigen)
Dr. med. Susanne Roller, Palliativstation Johannes-Hospiz, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, München

VI. Zur Kontroverse um die Einstellung von künstlicher Ernährung und Flüssigkeitsgabe bei PatientInnen, die sich noch nicht im „Sterbeprozess“ befinden ein Überblick
Dr. med. Wolfgang Spuck, Palliativbereich Rotes Kreuz Krankenhaus, Kassel

VII. Rechtliche und ethische Aspekte Zusammenfassung und Ausblick
Dr. jur. Heribert Renn, Leiter der Rechtsstelle, Diakonisches Werk Hessen und Nassau, Frankfurt/M.
Dr. theol. Kurt W. Schmidt, Zentrum für Ethik am Markus-Krankenhaus, Frankfurt/M.

[19:00 Uhr] VIII. Schlusswort

Die Anerkennung als ärztliche Fortbildungsveranstaltung ist bei der Landesärztekammer Hessen beantragt.

Anmeldung und Information: Dr. Kurt Schmidt, Zentrum für Ethik in der Medizin, Wilhelm-Epstein-Strasse 2, 60431 Frankfurt/M., Tel.: (069) 9533 2555, Fax: 06171 91 24 23, E-Mail: ZEMmarkus@aol.com

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.

Informationen zur Anfahrt unter:
http://www.diakonie-kliniken.de/krankenhaus/markus/anfahrt.php

Hinweis: Der Arbeitskreis Ethik im Krankenhaus beim Diakonischen Werk in Hessen und Nassau hat in diesem Jahr seine Handreichung vorgelegt: „Ethisch Handeln im Krankenhaus“ und lädt zu dieser Veranstaltung mit ein. Nähere Informationen zu dieser Handreichung unter: www.diakonie-hessen-nassau.de

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