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NDR Visite: Wer entscheidet, wenn ich nicht mehr kann?

10. November 2008

Heute, ab 20:15 im NDR (VISITE)- Wiederholung Freitag 6 Uhr

PATIENTENRECHTE: WER ENTSCHEIDET, WENN ICH NICHT MEHR KANN?

„Diese Angst haben viele Menschen das Bewusstsein verlieren und dann von Maschinen am Leben erhalten zu werden, obwohl keine Aussicht auf Rettung besteht. Wer nicht möchte, dass in einer solchen Situation andere über die medizinische Behandlung oder sogar über lebensverlängernde Maßnahmen entscheiden, sollte eine so genannte Patientenverfügung erstellen.

Mit dieser schriftlichen Erklärung dokumentiert der Verfasser bei klarem Verstand seine Wünsche und Behandlungsziele für kritische und todesnahe Situationen: Zuvor sollte man sich jedoch die Zeit nehmen, sich mit grundlegenden Fragen zum Thema Krankheit, Leiden und Tod zu beschäftigen. In der Verfügung sollte die detaillierte und ernsthafte Auseinandersetzung mit Fragen des eigenen Lebensendes erkennbar sein. Vorgedruckte Formulare können dabei durchaus hinzugezogen werden, wichtig ist jedoch in jedem Fall eine möglichst konkrete Formulierung, welche Maßnahmen in welcher Situation und Krankheit gewünscht oder abgelehnt werden.
Quelle: Begleittext zur Sendung

Interviewpartner im Studio:
Dipl.-Päd. Christoph Kranich, Verbraucherzentrale Hamburg e. V.
www.vzhh.de

Als spezielle Beratungsstellen werden im Begleittext zur Sendung außerdem empfohlen:

In HAMBURG zu Patientenrechten: Patienteninitiative e. V. Hamburg www.patienteninitiative.de

BUNDESWEIT zu Patientenverfügungen und Vollmachten: Informationen für Ratsuchende vom Humanistischen Verband Deutschlands www.patientenverfuegung.de

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