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Sterbe-Dokumentation im Fernsehen: Emotional und doch undramatisch

14. Dezember 2008

Essen/London. Ein Dokumentarfilm des Oscar-prämierten Dokumentarfilmers John Zaritsky über die begleitete Selbsttötung eines unheilbar Kranken hat für eine erneute Debatte über Sterbehilfe gesorgt. Ärzte- und Kirchenvertreter kritisieren die mediale Inszenierung" eines vermeintlich leichteren Weges zum selbstbestimmten und schmerzfreien Tod – im Unterschied zum natürlichen Sterben. 
Die Fernsehdokumentation über Das Recht zu Sterben" wurde am Mittwochabend (10.12.08) in England ausgestrahlt. Sie zeigt den begleiteten Suizid des unheilbar kranken Informatikprofessor Craig Ewerts, das emotionale doch so undramatische Ende in den Räumen der Schweizer Organisation Dignitas. Dass Ewert im Beisein und an der Hand seiner Ehefrau starb, ist in seiner Wahlheimat Großbritannien verboten.
Beihilfe zum Selbstmord kann dort – anders als in Deutschland – auf Grundlage des Suicide Act von 1961 mit
Haftstrafen bis zu 14 Jahren geahndet werden.

Ein Filmausschnitt ist hier zu sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=XlD7mjLEjB8

 

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