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TAZ: Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit

29. Januar 2017

Sterbefasten: Christiane zur Niedens Mutter aß und trank 13 Tage lang nicht. Sie starb, weil sie es wollte, unterstützt von der Familie. Nun, im Jahr nach dem Sterbehilfeverbot, hat die Tochter ein Buch veröffentlicht

Sie wollte Selbstständigkeit bis zuletzt

Seit Dezember 2015 ist geschäftsmäßige Sterbehilfe in Deutschland verboten. Doch was ist geschäftsmäßig? Fällt darunter auch die Arbeit von Palliativmedizinern und Sterbebegleitern? Was ist erlaubt? Christiane zur Nieden findet, es gibt Aufklärungsbedarf. Ihre Mutter hatte mit 88 Jahren entschieden, dass sie nicht mehr essen und trinken will, und das durchgehalten. 13 Tage später starb sie an Nierenversagen. Die ganze Familie, darunter auch zur Niedens Mann Christoph, ein Palliativmediziner, begleitete die Mutter in ihren letzten Tagen. Christiane zur Nieden hat das Sterbefasten ihrer Mutter in einem Buch öffentlich gemacht.

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