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Überdosis Schlafmittel

10. November 2008

Folgende Rückmeldung erhielten wir zur Veröffentlichung im Newsletter patientenverfuegung.de von Ludwig A. Minelli, Schweiz:

Betreff: Überdosis Schlafmittel

Im Zusammenhang mit den Meldungen über den Tod von Vincent Humbert in Frankreich, in denen es heißt, seine Mutter hätte ihm eine Überdosis an Schlafmitteln verabreicht, besteht die Gefahr, dass sich wieder zahlreiche Suizid-Versuche ergeben, die alle scheitern werden: die heute auf dem Markt befindlichen Schlafmittel können auch in Überdosis nicht zum Tode führen, führen aber zu schweren und schwersten Beeinträchtigungen von Leber und Niere, was schwerste Schmerzzustände hervorruft.

Genauere französische Quellen weisen darauf hin, dass es sich beim verabreichten Stoff um ein Barbiturat gehandelt hat. Solche Stoffe sind als Schlafmittel seit langem nicht mehr zugelassen; sie sind durch Benzodiazepine ersetzt worden. Es ist anzunehmen, dass die in Frankreich laufende Untersuchung auch abklären wird, woher die Mutter von Vincent Humbert das Barbiturat erhalten hat.

Mit freundlichen Grüssen

Ludwig A. Minelli
Rechtsanwalt
Forch-Zürich

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