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10 Jahre Patientenverfügungs-Gesetz – Nur jede 50. Patientenverfügung greift im Notfall

13. Juni 2019

Eine persönliche Beratung ist beim Erstellen einer Patientenverfügung „bitter“ nötig. Dies ist ein Resümee in dem kritischen Rückblick auf 10 Jahre Patientenverfügungs-Gesetz, zu hören bei Deutschlandfunk Kultur

Experten sagen, dass viele Patientenverfügungen in der Praxis unwirksam sind, weil sie zu kurz greifen. Und auch typische Formulierungen wie „keine künstliche Ernährung“ seien zu ungenau, so die Richter des BGH 2018. Wunsch und Wirklichkeit beim Verfassen einer Patientenverfügung auseinander zu halten und mit medizinischen Sachverstand die Ratsuchenden aufzuklären sei die einzigartige Qualität der Beratung in der Zentralstelle Patientenverfügung des HVD, so der Autor Dr. med. Horst Gross (Facharzt für Intensivmedizin und Anästhesie). Dafür sprechen auch die jährlich mehr als 1.000 durchgeführten Beratungen.  

Zu sinnvollen Formulierungen und Schutz vor Widersprüchen in einer Patientenverfügung wurde die Leiterin der Zentralstelle Patientenverfügung, Elke Rasche, interviewt.

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