Hirntod

Irreversibles (d. h. nicht umkehrbares) Erloschensein der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms, i. d. R. nach Kopfverletzung. Betroffen sind ca. 1 % aller Verstorbenen. Beim Hirntod sind (anders als beim darauffolgenden Herztod als klassischem Todeszeichen) durch kontrollierte Beatmung Herz-Kreislauf-Funktionen noch künstlich aufrecht zu erhaltenen. Die Feststellung und Dokumentation des Hirntodes ist Voraussetzung für die "Entnahme" lebensfähiger Organe zum Zweck der Organspende.