Hirntod

31. Oktober 2008

Irreversibles (d.h. nicht umkehrbares) Erloschensein der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms, i.d.R. nach Kopfverletzung. Betroffen sind ca. 1% aller Verstorbenen. Beim Hirntod sind (anders als beim darauffolgenden Herztod als klassischem Todeszeichen) durch kontrollierte Beatmung Herz-Kreislauf-Funktionen noch künstlich aufrecht zu erhaltenen. Die Feststellung und Dokumentation des Hirntodes ist Voraussetzung für die “Entnahme” lebensfähiger Organe zum Zweck der Organspende.

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