Koma

5. November 2007

Zustand tiefster, durch äußere Reize nicht zu unterbrechende Bewusstlosigkeit mit sehr verschiedenen Ursachen (wie Stoffwechselentgleisung bei Diabetes, schwere Nieren- und Lebererkrankung, hirnorganische Verletzung und Blutung). Patienten sind bettlägerig, müssen immer künstlich ernährt und meist auch künstlich beatmet werden (Intensivmedizin). Lebensgefahr und Prognose, wieder zu erwachen oder gar zu genesen, sind beim Koma sehr differenziert zu betrachten. Komapatienten, die bewustseinsfähig überleben, beginnen meist nach 2-4 Wochen wach zu werden. Auch kann, bei Besserung der Hirnstammfunktion, der Übergang zu einem chronischen Vegetativen Status (umgangssprachlich Wachkoma) erfolgen.

print