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Sedierung

31. Oktober 2008

Verwendet werden dämpfende und/ oder angstmindernde Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Narkotika, Sedativa (Typisch etwa Benzodiazepin, Diazepam; auch Neuroleptika bzw. Psychopharmaka und Opioide). In der Final- oder Sterbephase werden diese auch als „Ko-Medikation“ zusammen mit Schmerzmitteln verabreicht, oder auch zur sog. palliativen oder terminalen Sedierung. Die gewünschte Sedierungstiefe und -art (andauernd oder unterbrochen) wird je nach Situation vom Arzt festgelegt, kontrolliert und bei Bedarf angepasst. Dies geschieht mit Einverständnis des betroffenen, an schwerer Symptomatik leidenden Patienten. Zu unterscheiden davon ist die Ruhigstellung von Psychiatriepatienten und von Pflegeheimbewohnern v. a. zur „Arbeitserleichterung“ des Personals.

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