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26.03.2018 „Wer hilft mir sterben?“ – Dokumentarfilm und anschließende Podiumsdiskussion

19. März 2018

Mo, 26. März, 16 Uhr, An der Urania 17, 10787 Berlin

„Frau S. will sterben – Wer hilft am Lebensende?“

Dokumentarfilm von Ulrich Neumann und Sebastian Bösel. Der Eintritt ist frei.

Von 17 bis 19 Uhr Vorträge mit Podium (Eintritt 9 Euro, bei Vorlage eines HVD-Mitgliedsausweises 4,50 Euro).

Roger Kusch vom Verein Sterbehilfe Deutschland nutzt eine Gesetzeslücke aus, um über Angehörige auch auf deutschem Boden wieder Suizidhilfe zu ermöglichen. In Berlin wurde der Arzt Dr. Christoph Turowski angeklagt, weil er seine schwer leidende Patientin nach deren Suizidversuch nicht – gegen ihren Willen! – gerettet hatte. Der Medizinrechtler Wolfgang Putz bewirkte ein bahnbrechendes Schadensersatz-Urteil, ohne dass eine Patientenverfügung vorlag: Der verurteilte Arzt hatte einen bewegungsunfähigen Pflegeheimbewohner mit weit fortgeschrittener Demenz jahrelang durch künstliche Ernährung am Leben erhalten. Umstritten bleibt das Sterbefasten (Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit, um aus dem Leben zu scheiden). Den Überblick über die neuesten Entwicklungen in der Sterbehilfe zu behalten ist nicht leicht. Zusammen mit der Urania hat der HVD unter der Überschrift „Wer hilft mir sterben?“ einen Themennachmittag dazu konzipiert. Mit dabei sind am 26. März in Berlin Olaf Sander, der vor laufender Kamera die Selbsttötung seiner Mutter begleitete, die Diplom-Psychologin, Medizinethikerin und Humanistin Gita Neumann sowie Allgemeinmediziner Hartmut Klähn, der sich dem Sterbefasten widmet.

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