Selbsttötung

Die Selbsttötung eines Freiwillensfähigen und die Hilfe dazu ist straflos (wobei der Sterbewillige letztendlich die Tatherrschaft hat, indem er z. B. einen Becher mit tödlich wirkenden Medikamenten selber austrinkt). Seit Dezember 2015 ist allerdings eine geschäftsmäßige, d.h. auf Wiederholung zielende Förderung“ von Suizidhilfe durch einen neu eingeführten 217 StGB verboten dagegen sind Verfassungsbeschwerden eingereicht worden.

Sedierung

Verwendet werden dämpfende und/ oder angstmindernde Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Narkotika, Sedativa (Typisch etwa Benzodiazepin, Diazepam; auch Neuroleptika bzw. Psychopharmaka und Opioide). In der Final- oder Sterbephase werden diese auch als „Ko-Medikation“ zusammen mit Schmerzmitteln verabreicht, oder auch zur sog. palliativen oder terminalen Sedierung. Die gewünschte Sedierungstiefe und -art (andauernd oder unterbrochen) wird je nach Situation vom Arzt […]

Schmerz, chronisches Leiden

Wenn Schmerzen ihre Warnfunktion verloren haben, können sie zu einem eigenständigen Krankheitsbild führen. Diese Schmerzkrankheit ist neben den organischen auch durch die daraus folgenden psychosozialen Veränderungen definiert und sie bestimmt das ganze Leben des Patienten. Als Beispiele seien nur genannt Kopf- und Rückenschmerzen, Neuralgien, Knochen-, Rheuma- oder auch Phantomschmerzen. Sie sind meist multikausal und die […]

Schlaganfall

Zugrunde liegt eine Durchblutungsstörung im Gehirn mit plötzlichem Mangel der Nervenzellen an Sauerstoff und anderen Substraten. Als Ursache zu unterscheiden sind eine auftretende Minderdurchblutung (Primärer Hirninfarkt infolge verstopfter Arterie) und eine akute Hirnblutung (in Folge einer geplatzten Arterie). Um den Schaden, den ein Schlaganfall im Gehirn verursacht, zu verringern und die Chancen auf eine komplette […]

Sterbehilfe

Maßnahmen zur Erleichterung des Sterbens todkranker Menschen. Alle Hilfen, die Schmerzen und Qualen lindern und ein Unterlassen von unzumutbarerLeidverlängerung bedeuten, sind ethisch und ärztlich geboten, wenn der Patient sich bereits unabwendbar im Sterbeprozess befindet. Unterlassung von Therapie wird oft als »passive« Sterbehilfe bezeichnet, obwohl damit auch ein (aktiver und zum Tode führender) Abbruch von Maßnahmen […]

Sektion

Untersuchung der Leiche zur Klärung der Todesursache zur Vervollkommnung wissenschaftlich-medizinischer Erkenntnisse (freiwillig im Unterschied zur Leichenschau, die zur juristischen Klärung angeordnet wird).