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Hoffnung schwerstkranker Menschen auf Suizidmittel wurde zerschlagen

2. Juli 2018

Skandalöse Missachtung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts

Presseberichten zufolge hat das Gesundheitsministerium unter Jens Spahn (CDU) dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Abgabe eines Medikaments zur Selbsttötung an schwerstkranke, sterbewillige Menschen untersagt. Der Zugang zu einer tödlichen Dosis des Betäubungsmittels Natrium-Pentobarbital war im März vergangenen Jahres vom höchsten Verwaltungsgericht Deutschlands in extremen Fällen unerträglichen Leidens ausdrücklich eingeräumt worden. Gita Neumann, Mitglied im Präsidium des Humanistischen Verbandes Deutschlands und zuständig für Humanes Sterben, bezeichnet diese Vorgehensweise als „skandalöse Missachtung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts“.

„Wir fordern die Bundesregierung auf, eklatante Widersprüche im Sinne der Bevölkerungsmehrheit zu harmonisieren“, so Gita Neumann.

Humanistische Positionen und Argumente zur Debatte um den assistierten Suizid

Link zum Thema: humanismus.de

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