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In Kraft treten Qualitätsoffensiven

30. August 2009

Palliativmedizin wird Pflichtfach

Berlin (kath.net) Die Palliativmedizin wird neues Pflichtfach in der ärztlichen Ausbildung. Für eine entsprechende Änderung der Ärztlichen Approbationsordnung hatten der Deutsche Bundestag und der Bundesrat noch in ihren letzten Sitzungen vor der Sommerpause gesorgt. Jetzt trat die Regelung in Kraft.

In der Palliativmedizin geht es vor allem um die Versorgung Schwerstkranker und Sterbender. Sie ein wichtiger Aspekt in der Hospizbewegung, die sich dafür einsetzt, sterbenskranken Menschen auch in ihrer letzten Lebensphase Annahme und Geborgenheit zu vermitteln, und dass sie bis zuletzt wertvolle Mitglieder der Gemeinschaft sind, wie der Deutsche Hospiz- und Palliativverband auf seiner Homepage betont.

Mit der Festlegung als Pflichtfach im Medizinstudium wird ein weiterer Grundstein für eine umfassende und kompetente medizinische Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen gelegt. Kenntnisse in der Palliativmedizin sind für alle Ärztinnen und Ärzte von größter Wichtigkeit, denn die Versorgung Schwerstkranker und Sterbender gehört mit zu den Hauptaufgaben der ärztlichen Tätigkeit, sagte Dr. Birgit Weihrauch, Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV). Der DHPV hatte sich im Vorfeld für eine entsprechende gesetzliche Regelung intensiv eingesetzt. Lehrstühle für Palliativmedizin bestehen bereits in Aachen, Bonn, Göttingen, Köln und München. Weitere sollen geschaffen werden. …

Quelle: www.kath.net vom 13.08.2009

Qualitätsoffensive bei Patientenverfügungen

Zur Patientenverfügung beratende Verbände und sonstige Anbieter stellen anlässlich des 01.09.2009 erneuerte Konzepte vor, die an das in Kraft tretende Gesetz angepasst sind. Auch die Qualität der Beratung soll überprüft werden:

http://www.patientenverfuegung.de/2009-8-23/verbraucherseite-zum-neuen-Patientenverfügung-gesetz-empfohlende-adressen

und

http://www.hospize.de/docs/qualitaetscheck_%20patientenverfuegungsberatung.pdf0

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