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Deutsche Bank unterstützt Patientenverfügungs-Aufklärung

11. November 2009

Aktuelle Infobroschüren und -mappen kostenfrei für Betreuungsstellen, gemeinnützige Vereine und Ärzte

Eine unverhoffte Anerkennung wurde der Zentralstelle Patientenverfügung des Humanistischen Verbandes zuteil: Letzte Woche wurde ihr von der Deutschen Bank ein symbolischer Scheck mit einer Fördersumme überreicht. Unterstützt werden soll damit eine Aufklärungsaktion, um  Berater/-innen z. B. von Hospizen oder Betreuungsvereinen mit dem seit dem 1. September 2009 geltenden Patientenverfügungsgesetz vertraut zu machen und mit aktuellem Informationsmaterial zu versorgen. Da die Zentralstelle Patientenverfügung darüber hinaus im November eine ungleich höhere Spende eines anderen bundesweit bedeutenden Unternehmens erhielt, ist ihr folgendes Angebot möglich:

An alle gemeinnützigen Beratungsstellen (als Kriterium gilt etwa die Mitgliedschaft in einem Wohlfahrtsverband) sowie auch an öffentliche Betreuungsbehörden und Betreuungsvereine sowie Arztpraxen und Kliniken werden auf Wunsch kostenfrei bis zu 6 Exemplare (mit weiteren Bestellkarten) übersandt. Interessenten mögen bitte angeben,

bzw. in welchem Verhältnis (z. B.: 5 x Standard Patientenverfügung und 1 Optimal-Patientenverfügung). Über die Unterschiede der beiden Modelle können Sie sich hier informieren.

Beide Patientenverfügung-Unterlagen sind sehr kompakt im DIN-A4 Format abgefasst (nur 16 Seiten), beide enthalten außerdem:

  • Kurzinfo zum neuen "Patientenverfügung-Gesetz"

  • Glossar bzw. Erklärungen zu medizinischen Sachverhalten

  • (Vorsorge-) bzw- Gesundheitsvollmacht

  • Glossar bzw. Begriffserklärungen

  • Hinweise zu Qualitätskriterien 

  • Allgemeine Informationen

  • Hinweiskärtchen zum Beisich-tragen

  • Bestellgutschein für andere Vorsorgeinstrumente (soweit erforderlich und gewünscht).

Die Aktion ist begrenzt bis Jahresende 2009. Interessenten der genannten Institutionen können ihren Bestellwunsch mit vollständiger Adressangabe richten an:

mail@patientenverfuegung.de

oder: mail@visite-hospiz.de

oder per Fax an: 030 613904-36 (Tel. -11, -12, -19 oder -32)

 


Zur diesjährigen Totengedenk-Feier des HVD am 22. November:

 


Zum Suizid von Nationaltorwart Robert Enke:

Täuschung seines Therapeuten, heimliches Leiden und erschütterndes Ende

Aus FAZ, 11. November 2009:

"Klein, in sich zusammengesunken und doch unglaublich mutig, sagte Teresa Enke: „Wir waren so zusammengeschweißt, dass wir dachten, wir schaffen alles mit unserer Liebe. Aber man schafft nicht alles.“ Das, was die 33 Jahre alte Teresa Enke und ihr Ehemann Robert nicht schafften, war, gemeinsam seine Depressionen zu heilen, an denen er seit 2003 gelitten hat. Am Dienstagabend nahm sich der 32 Jahre alte Robert Enke das Leben. Er warf sich umweit seines kleinen Heimatortes Empede vor einen Zug … 

In einer bewegenden Pressekonferenz unterrichtete der Kölner Therapeut Valentin Markser über seine lange Zusammenarbeit mit dem depressiven Patienten Robert Enke. Noch am Tag des Selbstmordes habe Markser mit Enke telefoniert: „Er wollte keine Behandlung, sagte aber, dass er sich die Möglichkeit stationärer Behandlung offen halten wolle.“ Er habe so den Ablauf der Tat nicht stören wollen, sagte Markser. In seinem Abschiedsbrief entschuldigte Robert Enke sich bei seiner Familie und seinem Arzt für diese Täuschung.

Der Arzt erklärte: `Es hat bei Robert Enke keine Indikation für eine Zwangseinweisung gegeben. Er hat sich von Selbstmordgedanken immer distanziert.´…“ mehr  

 

 

 

 

 

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